Altlastensanierung in Kosovo


Altlasten, ehemaliges Gaswerk

Chemikalien im Wasser

ehemaliges Gaswerk, Pristina


An der Geberkonferenz in Brüssel wurden kürzlich €1.2 Mrd. für den Aufbau des Kosovo gesprochen. Davon steuert die EU €500 Mio. für die Energieversorgung und den Aufbau der Infrastruktur bei.

Bereits laufen Vorabklärungen, ob auf einem ehemaligen Gaswerkareal in der Nähe von Pristina ein neues modernes thermisches Kraftwerk zur Stromerzeugung aus Braunkohle errichtet werden kann. Ab August 2008 wird hierfür die Dr. Heinrich Jäckli AG zusammen mit der Chiresa AG, Turgi, folgende Arbeiten im Rahmen eines Weltbankprojektes durchführen:

  • Untersuchung von Chemikalien und Sedimenten in diversen noch bestehenden Lagertanks
  • Vorbereitung der Submissionsunterlagen für die sichere Bergung und Entsorgung dieser Chemikalien und Sedimente
  • Untersuchung der Belastungsverhältnisse im Untergrund auf dem Gaswerkareal
  • Beurteilung der Umweltauswirkungen von Belastungen auf die Schutzgüter Oberflächengewässer und Grundwasser
  • Ausarbeiten eines Vorschlags für weitere Untersuchungs- und Überwachungsmassnahmen
  • Aufzeigen von Möglichkeiten zur Sanierung des Gaswerkareals im Rahmen eines künftigen Kraftwerkbaus
  • Grobe Beurteilung der Baugrundverhältnisse

Kontaktperson:

Dr. Thomas Eisenlohr, Dr. sc. nat. ETH, Geologe CHGeol