Erneuerung Energiezentrale Hardau II, Zürich



Als Ersatz für die ölbetriebene Wärmeerzeugung für die Wohnsiedlung «Hardau II» der Stadt Zürich ist neu eine Grundwasser-Wärmenutzung geplant. Bei einer thermische Entzugsleistung aus dem Grundwasser von 2.3 MW sollen künftig mehr als 90% des Heizenergiebedarfs mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden. Dies ermöglicht eine Senkung des CO2-Ausstosses um jährlich 3'300 Tonnen.
Mit der Anlage Hardau wird durch ewz als Energie-Contractor die zurzeit mit Abstand grösste Grundwasser-Wärmenutzung im Limmattal realisiert. Unter der Leitung der Dr. Heinrich Jäckli AG sind für die künftige Grundwasserentnahme mehrere grosskalibrige Filterbrunnen erstellt worden. Die Brunnenbohrungen ø 1500 mm werden mit einem Greiferbohrgerät durch die Fa. Bernhard Frei AG, Widnau, ausgeführt. Aktuell sind die Bohrarbeiten für die 30 m tiefen Rückgabebrunnen bei der Sporthalle Hardau im Gang.
Ansprechsperson:
Walter Labhart, Dr. sc. nat. Geologe ETH

