Altlastenuntersuchung
Die Untersuchung von belasteten Standorten und Altlasten geschieht in stufengerechten Schritten. Die Behörde und der Standortinhaber können unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen: Die Behörde will die Einwirkungen auf die Umwelt kennen, der Inhaber will wissen, was die Sanierung kosten wird. In diesem Spannungsfeld muss die Standortuntersuchung umsichtig geplant und durchgeführt werden.
Mit einer Altlastenuntersuchung gehen wir je nach Fragestellung auf folgende Punkte ein:
- Wo besteht ein Verdacht auf Belastungen? (Areal- und Betriebsgeschichte)
- Wo liegen die wichtigsten Schadstoffherde? (z.B. "Hot-Spots" mit Mineralöl oder Benzin)
- Was für Schadstoffe sind vorhanden? (z.B. Schwermetalle, Öl, Lösungsmittel)
- Welches sind die Auswirkungen auf das Grundwasser? (z.B. Verschmutzungsfahne mit Lösungsmitteln)
- Sind belastete Schüttmaterialien vorhanden? (z.B. Bauschutt, Teersubstanzen)
- Gibt es betriebsbedingte Belastungen der Bausubstanz? (z.B. ölhaltige Betonböden)
- Liegen problematische Baustoffe vor? (z.B. Asbest, PCB-haltige Fugenkitte)
- Was kostet eine Sanierung?




