Altlastenuntersuchung

Die Untersuchung von belasteten Standorten und Altlasten geschieht in stufengerechten Schritten. Die Behörde und der Standortinhaber können unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen: Die Behörde will die Einwirkungen auf die Umwelt kennen, der Inhaber will wissen, was die Sanierung kosten wird. In diesem Spannungsfeld muss die Standortuntersuchung umsichtig geplant und durchgeführt werden.

  • Chemiebetrieb um 1960
  • Probenahme
  • Resultate einer Porenluft-Untersuchung

Mit einer Altlastenuntersuchung gehen wir je nach Fragestellung auf folgende Punkte ein:

  • Wo besteht ein Verdacht auf Belastungen? (Areal- und Betriebsgeschichte)
  • Wo liegen die wichtigsten Schadstoffherde? (z.B. "Hot-Spots" mit Mineralöl oder Benzin) 
  • Was für Schadstoffe sind vorhanden? (z.B. Schwermetalle, Öl, Lösungsmittel)
  • Welches sind die Auswirkungen auf das Grund­wasser? (z.B. Verschmutzungsfahne mit Lösungsmitteln)
  • Sind belastete Schüttmaterialien vorhanden? (z.B. Bauschutt, Teersubstanzen)
  • Gibt es betriebsbedingte Belastungen der Bausubstanz? (z.B. ölhaltige Betonböden)
  • Liegen problematische Baustoffe vor? (z.B. Asbest, PCB-haltige Fugenkitte)
  • Was kostet eine Sanierung?
Referenzen