Prime Tower, Maag-Areal, Zürich

| Projekt: | Untersuchung der Bausubstanz zur Planung und Optimierung der Rückbauarbeiten |
| Zeitraum: | 2008 |
| Auftraggeber: | SPS Immobilien AG, Olten, ℅ Credit Suisse Real Estate Asset Management, 8070 Zürich |
| Kontakt: | Dominique Egli, dipl. Natw. ETH / Geologe CHGEOL |
Die rückzubauenden Werkgebäude waren 1918 bis 1940 errichtet worden und dienten seither als Werkstätten für die Zahnradherstellung. Darunter befand sich auch eine Giesserei mit mehreren Öfen. Es musste deshalb mit Schadstoffbelastungen in der Bausubstanz gerechnet werden. Ausserdem waren früher diverse «problematische Baustoffe» wie Asbest, Teerkorkisolationen (Bild), Holzzementböden, etc. verbaut worden.
In einer Technischen Untersuchung wurde die Bausubstanz mit Betonkaratbohrungen und Spitzproben untersucht. An mehreren Stellen wurde der Untergrund unter den Bodenplatten bis ein Meter Tiefe erschlossen. Die Bausubstanz und der Untergrund wurden beprobt, auf Schadstoffe hin analysiert und klassiert.
Dank der Untersuchung konnte der Rückbau vorausschauend geplant und optimiert werden, z.B. indem belastete Bauwerksteile separiert wurden. Die Kenntnisse über die Belastungssituation haben schliesslich auch geholfen, unerwünschte Schadstoffverschleppungen und damit verbundene Unkosten zu vermeiden.

