Sanierung von Schiessanlagen
Kugelfänge von langjährig genutzten Schiessanlagen weisen erhebliche Boden-Belastungen insbesondere mit Blei, Kupfer und Antimon auf. Je nach Lage des Kugelfangs können neben Gefährdungen im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung auch Grundwasser und/oder Oberflächengewässer gefährdet sein.
Bei Kugelfängen in Grundwasserschutzzonen fordert das Gesetz eine rasche Sanierung. Bei stillgelegten Schiessanlagen ist hingegen eine Sanierung nötig, um den Boden wieder landwirtschaftlich nutzen zu können. Zur Untersuchung, Bewertung, Überwachung und Sanierung von Kugelfängen haben Bund und Kantone ein standardisiertes Vorgehen entwickelt. Sie leisten unter gewissen Voraussetzungen auch Beiträge an die Sanierung von Schiessanlagen.
Wir unterstützen Eigentümer von Schiessanlagen von der Untersuchung über die Projektierung bis hin zur Durchführung einer Sanierung mit folgenden Tätigkeiten:
- Bodenuntersuchung mit einem mobilem Röntgenfluoreszenzgerät für einen schnellen Überblick über die Belastungssituation (XRF-Feinkartierung)
- Grundwasseruntersuchung im Abstrom einer Schiessanlage
- Beratung beim Festlegen des Sanierungsziels, Erstellung von Kostenprognosen
- Verfassen des Sanierungsprojektes
- Submission der Sanierungsarbeiten und der Materialentsorgung
- Fachbauleitung der Sanierung und Dokumentation des Sanierungserfolgs
- Zusammenstellen der anrechenbaren Kosten im Hinblick auf die Auszahlung von Beiträgen




