Lärmschutzwall Opfikerpark, Opfikon / ZH

| Projekt: | Lärmschutzwall im Opfikerpark |
| Zeitraum: | 2005-2007 |
| Auftraggeber: | Bauamt der Stadt Opfikon |
| Kontakt: | Manuel Kormann, dipl. Bauing. ETH |
Im Zusammenhang mit dem Bau des Opfikerparks wurde gegen die Autobahn ein rund 11 m hoher Lärmschutzwall geschüttet.
Die Untergrund- und Wasserverhältnisse im Dammbereich wurden vorgängig mit Kernbohrungen abgeklärt, und es wurden Stabilitätsberechnungen für verschieden Bauzustände durchgeführt. Zur späteren Überwachung der Schüttarbeiten wurden die Kernbohrungen mit Porenwasserdruckgebern ausgerüstet. Diese erlaubten es, die Porenwasserspannungen in den feinkörnigen Seeablagerungen detailliert zu erfassen. Nach einem teilweisen Abbau der Porenwasserspannungen konnte jeweils die nächst folgende Schüttetappe freigegeben werden, ohne die Stabilitätsverhältnisse ungünstig zu beeinflussen.
Im Weiteren standen wir dem Projektteam beim Bau des Sportplatzes, der Trafostation sowie des künstlich angelegten Sees als geotechnische Berater zur Seite.
Für den Bau des Opfikerparks waren umfangreiche Bodenverschiebungen notwendig, welche von der Bauherrschaft in Eigenverantwortung durchgeführt wurden. Wir haben die Bauleitung bei den Bodenverschiebungen beraten und zwei Tensiometerstationen unterhalten.

