Terrainanhebung Staadmatt als Hochwasserschutzmassnahme, Sins/AG

| Projekt: | Als Hochwasserschutzmassnahme wird um die Trinkwasserpumpstation Staadmatt das Terrain um rund 1.6 m angehoben. |
| Zeitraum: | 2011–2012 |
| Auftraggeber: | Bodenverbesserungsgenossenschaft Sins-Reussegg 5634 Merenschwand |
| Kontakt: | Beat Schuler, Dipl. Umwelting. ETH |
Für die Schüttung musste rund 30'000 m³ zum Einbau geeignetes Aushubmaterial von verschiedenen Baustellen aus der Umgebung angeliefert, eingebaut und verdichtet werden. Zuvor mussten Ober- und Unterboden in einer Mächtigkeit von fast 1 m abgetragen und getrennt auf Bodendepots zwischengelagert werden. Nach der Schüttung wurde die Rohplanie aufgelockert, der Boden neu aufgetragen und rekultiviert. Unter Berücksichtigung der Bodenfeuchte, die mit einer Tensiometerstation täglich aufgezeichnet wurde, und einer durchdachten, vorausschauenden Logistik war es möglich, die Arbeiten bei trockener Witterung bodenschonend auszuführen. Unser Geologe prüfte die technische Eignung des Aushubmaterials und unser Bodenkundlicher Baubegleiter (BBB) koordinierte zusammen mit der Unternehmung den reibungslosen Ablauf. Das Projekt garantiert beim nächsten Hochwasserereignis den unterbruchsfreien Betrieb der Pumpstation. Die Bodenfruchtbarkeit bleibt trotz massiver Erdbewegungen erhalten.

