Firmengeschichte

Am 1. Juli 1945 hat Dr. Heinrich Jäckli das "Bureau für geologische Expertisen" als Einzelfirma gegründet. Einer seiner ersten Aufträge waren die geologischen Baugrunduntersuchungen für die erste Bauetappe des Flughafens Kloten mit unserer eigenen Rammsonde. In der Folge hat unsere Firma alle Ausbauetappen des Flughafen bis zum Bau des Docks Midfield geologisch und geotechnisch begleitet.

Das Schwergewicht der beratenden Tätigkeit des jungen Büros lag in den 1960er Jahren bei geologischen Gutachten für Speicherkraftwerkprojekte in den Alpen und Flusskraftwerke im Mittelland. In dieser Zeit hat Heinrich Jäckli seine Habilitationsschrift über die Gegenwartsgeologie des bündnerischen Rheingebietes verfasst.
In den 1960er Jahren wurde das Schweizerische Verkehrsnetz massiv ausgebaut. Unsere Firma hat die geologischen Untersuchungen für viele grosse Nationalstrassenprojekte und Bahnprojekte in den Kantonen Zürich, Aargau und Schwyz ausgeführt, darunter auch wichtige Tunnelbauprojekte, wie der Mositunnel bei Brunnen/SZ, der Milchbucktunnel, der Üetlibergtunnel oder der Heitersbergtunnel SBB.
Die 1970er Jahre waren geprägt vom Gedanken des Grundwasserschutzes. Unsere Firma hat wesentlich zur Verbesserung der Kenntnisse und zum Schutz unserer Grundwasservorkommen beigetragen. Schwerpunktgebiete unserer Arbeit waren das Zürcherische Limmattal, das mittlere Glatttal, das Furttal, das Aaretal zwischen Aarau und Lenzburg, das untere Aaretal, die Aargauischen Juratäler und das Aargauische Rheintal, das Aargauische Reusstal, das Birrfeld und das Solothurnische Wasseramt.
Die bei diesen regionalen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse waren die Grundlage für die Bearbeitung der Grundwasserkarten für die Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und teilweise Schwyz durch unser Büro.

In den 1980er Jahren gewann der Umweltschutz an Bedeutung. Wir haben zum Beispiel aktiv mitgewirkt bei der Entwicklung des Verfahrens der Umweltverträglichkeitsprüfung UVP, beim Evaluationsverfahren für die Standortsuche für Deponien, bei der Suche nach Wirtgesteinen und nach Endlagerstandorten für die Lagerung radioaktiver Abfälle durch die NAGRA, bei der Untersuchung oder bei der Massnahmenplanung zur Reduktion des Nitratgehaltes im Grundwasser.

Am 1.1.1981 wurde die Einzelfirma in die Dr. Heinrich Jäckli AG umgewandelt. Es ist dies eine unabhängige Gesellschaft im Besitz der Mitarbeitenden. Schon ein Jahr später wurde in Baden unsere erste Filiale eröffnet, mit dem Ziel einer aktiveren Präsenz im Aargau.
Mit unserem Engagement im Grundwasserschutz wuchsen wir in den letzten 20 Jahren in die Altlastenproblematik hinein und leisteten Pionierarbeit bei der Entwicklung der Methodik zur Erfassung des Katasters der belasteten Standorte und zur Untersuchung und Sanierung von Altlasten. Wir konnten wichtige Kunden bei der Sanierung und Umnutzung ihrer Industrieareale unterstützen, namentlich die ABB mit ihren Industriearealen in Baden und Zürich Nord oder die Sulzer mit ihren Industriearealen in Winterthur. Daneben haben wir zahlreiche Liegenschaftenbesitzer bei der Bewältigung der Altlastenproblematik und Inhaber von Altlasten bei der Sanierung heikler Fälle beraten.
Im Jahr 1996 haben wir unsere Filiale in Schwyz und im Frühjahr 2000 unsere Filiale in Winterthur eröffnet, immer mit dem Ziel, am Ort des Geschehens präsent zu sein.
In jüngerer Zeit haben wir unser Tätigkeitsfeld weiter ausgebaut. Wir waren und sind bei allen grossen Infrastrukturprojekten im Raum Zürich - Aargau als geologische Berater engagiert, so zum Beispiel bei der 6. Ausbauetappe des Flughafens Zürich 1996 bis 2002, beim Bau der Transitgaspipeline in den Jahren 1997 bis 2003, beim Ausbau der Nordumfahrung Zürich seit 2004 und beim Bau der Durchmesserlinie SBB seit 2005.

Im Laufe der letzten 65 Jahre ist unsere Firma kontinuierlich gewachsen, vom Einmannbetrieb in den Gründerjahren über ein kleines Beraterbüro mit rund 15 Mitarbeitern in den 1970er Jahren bis zum heutigen Bestand mit über
65 Mitarbeitenden in 4 Büros.






