Teilsanierung einer CKW-Verschmutzung
Beschrieb
Im Rahmen eines Neubauprojekts wurde am Standort einer ehemaligen chemischen Reinigung eine Teilsanierung einer CKW-Verschmutzung durchgeführt. Dabei wurde das Ziel verfolgt, die stärksten Verschmutzungen im ungesättigten Untergrund per Aushub zu entfernen sowie Anlagen zu installieren, um die verbleibenden Verschmutzungen im gesättigten Bereich nachträglich in situ auszuwaschen. Die Jäckli Geologie AG beriet die Bauherrschaft seit den 1990er-Jahren und führte die altlastenfachkundige Fachbauleitung während allen Projektphasen durch. Die Teilsanierung erfolgte innerhalb einer umspundeten Baugrube mittels Aushub. Der Aushub erfolgte rasterweise nach vorgängiger Probenahme, um unnötige Zwischentransporte sowie eine Verschleppung der Schadstoffe zu vermeiden. Insgesamt wurden rund 5000 t an verschmutzten Materialien vom Standort entfernt und damit das Schadstoffpotential wesentlich reduziert. Der Standort wird bis heute überwacht und mittels «Air Sparging» in situ weitersaniert.
Zeitraum
2020–2021
Auftraggeber
Personalvorsorgestiftung der Ringier Gruppe, Brühlstr. 5, 4800 Zofingen
Kontakt
Christof Berner, dipl. Natw. ETH, Geologe
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