Deponiefuss mit Bach- und Drainageauslauf

Ehemalige Deponie Horbenloch, Einsiedeln / SZ

Altlastenrechtliche Untersuchungen und Beratungen


Beschrieb

In der Deponie Horbenloch (ca. 26'500 m²) wurden ab ca. 1950 bis in die 1990er-Jahre Kehricht und Bauschutt abgelagert. Ab 2012 folgte eine Überwachung von Sicker- und Bachwasser nach Altlasten-Verordnung (AltlV). Die konstant stark erhöhte Ammonium-Gehalte ergaben einen altlastenrechtlichen Sanierungsbedarf bzgl. des Schutzguts Horbenbach.

In der Detailuntersuchung 2022 hat die Jäckli Geologie AG parallel zur Fortsetzung der Überwachung den Zustand des Drainagesystems und die Stabilität des Deponiekörpers erhoben. Parallel dazu hat sie mit Beprobungen die Zusammensetzung und Mächtigkeit der Überdeckung sowie die Schadstoffbelastung des Bodens untersucht. Unter Berücksichtigung des Schadstoff- und Freisetzungspotentials, der Deponiestabilität sowie der Exposition und Bedeutung des Horbenbachs wurde eine Gefährdungsabschätzung für den Bach erarbeitet. Ausstehend ist die Evaluation möglicher Varianten für die als nicht dringlich bewertete Sanierung.


Zeitraum

seit 2012


Auftraggeber

Bezirksverwaltung Einsiedeln, Hauptstrasse 178, 8840 Einsiedeln


Kontakt

Jerome Hörler, MSc ETH, Geologe


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