Ehemalige Deponie Risi, Meilen / ZH

Evaluation Varianten einer Altlastensanierung


Beschrieb

Die Gemeindedeponie Risi wurde über dem eingedolten Zweienbach von 1926 bis ca. 1950 mit Bauschutt und Hauskehricht angelegt. Der Standort gilt aufgrund von erhöhten Schadstoffgehalten im Sickerwasser altlastenrechtlich als überwachungsbedürftig und aufgrund der einsturzgefährdeten Eindolung altlasten- und gewässerschutzrechtlich als sanierungsbedürftig.

Eine bauliche Instandstellung der Dole ist gemäss Art. 38 Gewässerschutzverordnung, welche Eindolungen bzw. Wiedereindolungen von Gewässern nicht erlaubt, nicht ohne Prüfung weiterer Varianten zulässig. 2022 wurden zur Erkundung des Deponieperimeters und -inhalts Kernbohrungen und Baggersondierungen ausgeführt.

Basierend auf diesen Resultaten wurden als Sanierungsvarianten verschiedene Bachöffnungsvarianten sowie die Instandstellung der Eindolung betrachtet. Unter Berücksichtigung von Wirksamkeit, Umweltverträglichkeit und ökologischem Nutzen und Kosten wurde die Instandstellung der Eindolung als optimale Sanierungsvariante evaluiert.


Zeitraum

2023–2023


Auftraggeber

Gemeinde Meilen, Bahnhofstr. 35, 8706 Meilen


Kontakt

Isabel Baur, Dr. sc. nat. ETH, Umwelt-Natw.


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