Altlastenfachkundige Baubegleitung
Beschrieb
Die Stadt Zürich realisiert einen 280 m langen Werkleitungskanal, welcher mit Tunnelvortrieb (Ø ca. 1.8 m) den Bahnhof Affoltern in rund 4 m Tiefe unterquert. Aufgrund des Tankzugunfalls 1994, bei welchem grosse Mengen an Benzin und PFAS-haltigem Löschschaum in den Untergrund gelangten, war mit Verschmutzungen des Aushubmaterials zu rechnen.
Die Jäckli Geologie AG hat in Absprache mit der Projektleitung, dem Tunnelbauer und dem Entsorger ein Vorgehenskonzept für die laufende Beprobung des anfallenden Ausbruchmaterials ausgearbeitet. Dieses umfasste die Beprobung ab Mulden vor Ort und die Beprobung der Bentonit-Stützflüssigkeit zu Beginn und nach Antreffen von PFAS-Verschmutzungen, um allfällige Verschleppungen zu vermeiden.
Während der ca. 5-wöchigen Vortriebszeit fielen auf einer Länge von ca. 35 m direkt unter dem Gleisbereich rund 400 t mit PFAS verschmutztes Aushubmaterial an (0.6–3.0 µg/kg). Eine Verschmutzung der Bentonit-Suspension war nicht nachweisbar.
Zeitraum
2024–2025
Auftraggeber
Tiefbauamt Stadt Zürich, Werdmühleplatz 3, 8001 Zürich
Kontakt
Isabel Baur, Dr. sc. nat. ETH, Umwelt-Natw.
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